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KlaviertrioNina Tichman, KlavierDie amerikanische Musikerin Nina Tichman, die als "eine der führenden Pianistinnen ihrer Generation" (Neue Musik Zeitung) gilt, machte Furore, als sie 1987/88 in Frankfurt am Main und in New York das Gesamtklavierwerk von Claude Debussy zyklisch aufführte. Diese denkwürdige Interpretation wurde dann als CD-Aufnahme (wergo) festgehalten und stieß auf einhellige Begeisterung bei Fachpresse und Publikum. Die Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe - Busoni, Mendelssohn, Casagrande - ist in den meisten musikalischen Zentren der Welt aufgetreten und wurde häufig im Fernsehen und Rundfunk porträtiert. Ihre vielfältigen Aktivitäten als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin führten zu Einladungen bei internationalen Festivals wie Marlboro, Tanglewood, Music from Salem, International Musicians Seminar at Prussia Cove, Styriarte, Frankfurt Feste, Rheingau Musikfestival, u.v.a. Konzerttourneen in den letzten Jahren führten sie nach Südostasien, Griechenland, die Türkei, Israel, Neuseeland, Nordamerika und Mexiko. Nina Tichman graduierte an der Juilliard School, die ihr wegen herausragender musikalischer Leistungen den Eduard-Steuermann-Preis verlieh. Ihr künstlerischer Werdegang wurde durch bedeutende Persönlichkeiten wie Jane Carlson, Dorothy Taubman, Alfons Kontarsky und Wilhelm Kempff gefördert. 1993 wurde sie selbst Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln. Meisterkurse bei der Seelscheider Sommerakademie und am Mozarteum in Salzburg fanden 1999 statt. Weitere CD-Aufnahmen mit Werken von Copland (Gesamtklavierwerk), Bartók (Violinsonaten mit Ida Bieler), Mendelssohn, Chopin (Kammermusik) und V. D. Kirchner sind bei wergo, D&G, Bayer und Pantheon erschienen. Zur Zeit entsteht eine Aufnahme - für die Firma Naxos - des Gesamtwerks von Beethoven für Klavier und Violoncello mit der Cellistin Maria Kliegel. Ida Bieler, Violine Die musikalische Ausbildung der in Virginia geboren Ida Bielers wurde von vier berühmten Violivirtuosen betreut: Ruggiero Ricci und Oscar Shumsky (Juilliard School, New York), Max Rostal (Köln) und Nathan Milstein (London). Erste Preise für Solo-Violine und Auszeichnungen für zeitgenössisches Repertoire und Kammermusik erhielt sie bei internationalen Wettbewerben in Rom, New York, Vina de Mar (Chile) und Florenz. Ida Bieler konzertiert weltweit in den wichtigsten Musikzentren und gastiert bei zahlreichen internationalen Festspielen wie dem Marlboro Music Festival, dem Festival Casals Puerto Rico, dem Australian Festival of Chamber Music, der Schubertiade in Hohenems/Österreich, den Schwetzinger und Ludwigsburger Festspielen und dem Paris Festival Chatelet. Sie hat mit Rudolf Serkin, Karl Engel, Gerhard Oppitz, Mischa Maisky, Gérard Caussé, Radovan Vlatkovic und Mitgliedern des Amadeus und des Juilliard Quartetts zusammengearbeitet. Auf Einladung und unter der Leitung des Komponisten spielte sie Metamorphosen - Concerto per violino ed orchestra no. 2 von Krzysztof Penderecki. Von 1982 bis 1988 war sie Konzertmeisterin des Gürzenich Orchester-Kölner Philharmoniker, von 1988 bis 1993 Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. 1993 wurde sie als Professorin an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf berufen, wo sie seitdem die Meisterklasse für Violine leitet. Seit 1993 ist sie Mitglied des Melos Quartetts und im Ensemble Villa Musica. Ida Bieler leitete internationale Meisterklassen in der Guildhall School of Music (London), Hindemith-Institut (Blonay/Schweiz), Tokyo University, Auckland University School of Music (Kanada), Canberra School of Music (Australien), Eastern Music Festival (USA), Toronto University School of Music, Oberstdorfer Musiksommer (Deutschland) und Schleswig-Holstein Musikfestival; sie ist Initiatorin und künstlerischer Beirat von "Yehudi Menuhin Live Music Now" Nordrhein-Westfalen und künstlerische Leiterin der "Rheinischen Streicherakademie". Ihre CD-Einspielungen für Harmonia Mundi France und Musikproduktion Dabringhaus und Grimm wurden unter anderem mit dem Echo Klassik Preis, dem Cannes Classical Award und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Maria Kliegel, Violoncello "Maria Kliegel ist die beste Cellistin, die ich seit Jacqueline du Pré gehört habe" - urteilt Mstislaw Rostropowitsch über die gebürtige Dillenburgerin, die heute in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt gastiert. Einladungen führten sie durch ganz Europa, nach Australien, Neuseeland, Afrika, in die USA und nach Fernost. Ihre künstlerische Laufbahn ist von Erfolgen gesäumt: So erzielte sie schon in jungen Jahren als Schülerin Professor Molzahns erste Bundespreise im Wettbewerb "Jugend musiziert". Nach Studien bei Janos Starker an der Indiana University Bloomington (USA) wurde sie Erstplatzierte beim Amerikanischen Hochschulwettbewerb in Chicago sowie beim Ersten Deutschen Musikwettbewerb in Bonn (1975). Sie assistierte Janos Starker und begann eine intensive künstlerische Zusammenarbeit mit Rostropowitsch. 1978 ging sie als Siegerin aus dem "Aldo Parisot Wettbewerb" in Brasilien hervor und gewann 1981 den 1. Grand Prix beim "Concours Rostropowitsch Paris". Damit startete sie ihre internationale Karriere. Ihre CD-Produktion des ersten Cellokonzertes von Alfred Schnittke wurde vom Komponisten selbst zur Referenzaufnahme erklärt. Exzellente Einspielungen eines erlesenen Spektrums - von Meisterwerken vergangener Epochen bis hin zu herausragenden Stücken zeitgenössischer Komponisten - folgten. Mit ihren CD-Verkäufen liegt Maria Kliegel in der Celloliteratur weltweit auf Platz 1. Maria Kliegel zählt zu jenen Künstlern, die ihre Gabe als Chance betrachten, zwischenmenschliche Brücken zu schlagen und Grenzen zu öffnen. So inspirierte sie Wilhelm Kaiser-Lindemann zu einer "Hommage à Nelson M." für Cello und Schlagzeug und brachte das vielbeachtete Werk - eine musikalische Reverenz an Nelson Mandela - 1996 zur Uraufführung. Der Erfolg der südafrikanischen Erstaufführung im Jahr 1997 veranlasste den Bürgerrechtler, die Künstlerin in Kapstadt persönlich zu empfangen. Die renommierte Cellistin findet auch hohe öffentliche Anerkennung: 1999 wurde ihr in Würdigung ihrer besonderen Verdienste auf dem Gebiet der musikalischen Ausbildung (Professur Musikhochschule Köln) sowie ihrer Unterstützung gemeinnütziger Projekte, durch Benefizkonzerte u.a. auch für den Nelson-Mandela-Children-Found, der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Seit Jahren stellt ihr die Kunst- und Kulturstiftung des Landes das Stradivari-Violoncello "Ex Gendron" zur Verfügung. Ihre Fachkompetenz ist in der Jury internationaler Wettbewerbe u.a. beim Leonard-Rose-Wettbewerb in Washington, Pablo Casals Wettbewerb Kronberg, Unisa Transnet International Music Competition, Pretoria/Südafrika und ARD-Wettbewerb München gefragt. Stand: 07/01 |
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