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Philharmonie "George Enescu" BukarestDie Rumänische Philharmonische Gesellschaft wurde 1868 gegründet, in einer Zeit bedeutender historischer Ereignisse (1859 die Vereinigung der beiden rumänischen Fürstentümer, 1864 Unabhängigkeit von den Türken, 1866 Königreich Rumänien), und umfassenden kulturellen Aufschwunges. Noch im gleichen Jahr fand das erste öffentliche Konzert statt und die Gesellschaft bezweckte von Beginn an die Begeisterung für sinfonische Musik eines ständig zunehmenden Publikums zu pflegen, indem sie die Programme auf der Grundlage der klassischen und romantischen Tradition strukturierte.Seit mehr als 130 Jahren nun hat diese Tradition Bestand; natürlich widmete man sich mit besonderem Ehrgeiz auch der Entdeckung der jeweils zeitgenössischen Komponisten, wie Maurice Ravel, Igor Strawinsky, Richard Strauss, Béla Bartók oder George Enescu, dessen Genie dem musikalischen Leben in Rumänien mächtige Impulse verliehen hat. Ein wichtiges Ereignis für die rumänische Nationalkultur bedeutete die Eröffnung des Konzertsaales des Rumänischen Atheneums im Februar 1889. Am 5.März 1889 fand das erste sinfonische Konzert des Bukarester Philharmonischen Orchesters in dem prunkvollen, 1000 Plätze fassenden Saal des wunderschönen neoklassizistischen Bauwerks - ein Entwurf des französischen Architekten Albert Galleron - statt; das Atheneum ist bis heute der Sitz des Orchesters und trägt seit 1955 den Namen von George Enescu. Unter seiner majestätischen Kuppel wurden prominente Dirigenten und Solisten dieses Jahrhunerts beklatscht: Erich Kleiber, Sergiu Celibidache, Ionel Perlea und Herbert von Karajan, Dinu Lipatti, Arthur Rubinstein, Pablo Casals und Yehudi Menuhin. Hier präsentiert das Philharmonische Orchester "George Enescu", das im Laufe der Jahre u.a. von berühmten rumänischen Dirigenten wie George Georgescu und Constantin Silvestri geleitet wurde, ungefähr 400 Konzerte im Jahr, mitgezählt dabei die Konzerte des Akademischen Chors, des Kammerorchesters, sowie anderer Kammermusikensembles und Solisten. Seit seinen ersten Konzerten in Amerika, in den 1920er Jahren, hat das Bukarester Philharmonische Orchester internationalen Ruf erworben, der anlässlich darauf folgender Tourneen gefestigt wurde. Bereist wurden die meisten europäischen Länder, dazu Korea, Singapore und Japan. Viele rumänische Musiker und frühere Mitglieder des Orchesters musizieren zur Zeit in und mit wichtigen Orchestern der Welt. Die Diskographie der Philharmonie beinhaltet u.a. historische Aufnahmen, einige davon mit George Enescu, sowie Beethoven-Sinfonien dirigiert von George Georgescu und das komplette Œvre George Enescus, dirigiert von Cristian Mandeal. Gastdirigenten Hermann Abendroth, Ernest Ansermet, Karl Böhm, Alfredo Casella, Sergiu Celibidache, Janos Ferencsik, Gregor Fittelberg, Jean Martinon, Pietro Mascagni, Zubin Mehta, Francesco Molinari-Pradeli, Vaclav Neumann, Ionel Perlea, Georges Pretre, Marice Ravel, Gennadi Roschdestwenskij, Vincent d´Indy, Herbert von Karajan, Erich Kleiber, Franz Konwitschny, Richard Strauss, Karol Szymanowski, Carlo Zecchi u.a. Gastsolisten Claudio Arrau, Béla Bartók, Pablo Casals, Jose Carreras, Shura Cherkassky, Ileana Cotrubas, Placido Domingo, Christoph Eschenbach, Clara Haskil, Wilhelm Kempff, Leonid Kogan, Alicia de Larrocha, Radu Lupu, Yehudi Menuhin, Montserrat Caballé, David Oistrach, Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Arthur Rubinstein, Elisabeth Schwarzkopf, Isaac Stern, Henryk Szeryng u.a. |
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