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Ludwig Güttler

zählt als Solist auf der Trompete und dem Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart.
Nach Abitur, Studium und Staatsexamen an der Leipziger Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" folgte der aus dem Erzgebirge stammende Künstler 1965 dem Ruf des Händel-Festspiel-Orchesters nach Halle und besetzte dort die Position des Solotrompeters. Von 1969 bis 1980 war er in der gleichen Position Mitglied der Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und an die Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden, wo er bis 1990 eine Professur für Trompete innehatte.
Ludwig Güttler zählt nicht nur zu den international erfolgreichsten Trompetenvirtuosen, durch seinen vielseitig angelegten Wirkungskreis hat er sich ein mittlerweile weltweit anerkanntes Renommee auch als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben.
Ludwig Güttler gastiert als Solist und Dirigent in den großen Konzerthäusern im In- und Ausland. Eine große Anzahl von Einspielungen mit ihm als Kammermusiker, Solist und Dirigent auch bisher unbekannter Werke für Trompete und Corno da caccia liegen vor und seine Diskographie wird jährlich um bedeutende Neuproduktionen reicher. Nach Materialanalysen alter Instrumente hat Ludwig Güttler an der Neuentwicklung des Corno da caccia maßgeblich mitgewirkt, so dass den heutigen Trompetern ein facettenreiches Ventilinstrument zur Verfügung steht. Ludwig Güttlers Forscher- und Entdeckerfreude ist es zudem zu verdanken, dass die Konzertliteratur durch zahlreiche neue Werke vornehmlich des 18. Jahrhunderts erweitert wurde. Um die verschiedenen Interpretationsformen der Musik stilgerecht lebendig werden zu lassen, gründete Güttler das Leipziger Bach-Collegium, das Blechbläserensemble Ludwig Güttler, sowie das Kammerorchester Virtuosi Saxoniae, dessen Leiter und Solist er ist.
Die internationale Musikkritik feiert ihn als "König der Trompete", "Startrompeter", "Dresdner Spitzentrompeter" und "Trompetenspezialist" und sowohl sein Konzertplan als auch seine Diskographie bestätigen die außerordentliche Hingabe des Künstlers an sein Instrument.
 
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