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Maria Kliegel, Violoncello

Maria Kliegel studierte bei Professor Molzahn in Frankfurt und bei Janos Starker in Bloomington/USA. Sie arbeitete mit Rostropovich zusammen und erzielte erste Preise bei renommierten Wettbewerben: Amerikanischer Hochschulwettbewerb in Chicago, Deutscher Musikwettbewerb in Bonn, Aldo-Parisot-Wettbewerb in Brasilien, Concours Rostropovich in Paris.
Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zu einem ganz eigenständigen Fixpunkt der westeuropäischen Virtuosen-Tradition. Eine Musikerin, die in der deutschen und französischen Kultur eine sehr individuelle Vereinigung eingegangen ist.
"La Cellissima" wird heute in der ganzen Welt hochgeschätzt. Sie gastiert bei zahlreichen internationalen Festivals und hat eine Professur an der Musikhochschule Köln.
1995 inspirierte Maria Kliegel den Komponisten Kaiser-Lindemann zu einer "Hommage à Nelson M." für Cello und Schlagzeug, und aufgrund des Erfolges der südafrikanischen Erstaufführung 1997 empfing Nelson Mandela die Künstlerin persönlich in Kapstadt. Maria Kliegel wurde 1999 in Würdigung ihrer besonderen Verdienste auf dem Gebiet der künstlerischen Ausbildung sowie Unterstützung gemeinnütziger Projekte durch Benefizkonzerte u.a. für den "Nelson Mandela Children´s Fund" der Verdienstorden des Landes NRW verliehen.
Seit 2001 tritt sie regelmäßig im Xyrion Trio auf, mit Nina Tichman, Klavier und Ida Bieler, Violine.
Maria Kliegels Discographie (Naxos) gilt inzwischen als umfassend und beispielhaft. Im Verkauf ihrer CDs liegt sie an der Weltspitze. Einige der Aufnahmen haben den "Editors Choice" des Magazins "Gramophone" erhalten. Den "Stern des Monats" bekam sie in der Zeitschrift "Fono Forum" für Alfred Schnittkes 1. Cellokonzert. Das "Scala"-Magazin nahm ihre Interpretation der Cellokonzerte von Saint-Saëns in die Liste der fünfzig besten CDs des 20. Jahrhunderts auf.
Mit Nina Tichman hat sie erst kürzlich Beethovens komplette Werke für Violoncello und Klavier eingespielt und dafür in der internationalen Kritik höchstes Lob geerntet.
Ihre neuesten Produktionen von 2004 sind die 6 Solo-Suiten von J.S. Bach und die Sonaten von Saint-Saëns mit dem französischen Pianisten François-Joël Thiollier.
Mit dem Xyrion Trio bringt Naxos sämtliche Klaviertrios von Beethoven auf fünf CDs heraus. Die erste erscheint im Herbst 2005.
 
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